{"id":1643,"date":"2022-12-02T12:34:50","date_gmt":"2022-12-02T10:34:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/?page_id=1643"},"modified":"2026-02-04T18:17:17","modified_gmt":"2026-02-04T16:17:17","slug":"pressestimmen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/pressestimmen\/","title":{"rendered":"Pressestimmen"},"content":{"rendered":"\n<p>03.02.2026 Falter Gerhard St\u00f6ger<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"704\" height=\"704\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-17.09.00.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2358\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-17.09.00.png 704w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-17.09.00-300x300.png 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-17.09.00-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 704px) 100vw, 704px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20260203\/heilige-scheisse-sibylle-kefers-album-ma-wue-zvue\">https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20260203\/heilige-scheisse-sibylle-kefers-album-ma-wue-zvue<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>30.01.2026 O\u00d6N von Reinhold Gruber<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/OOEN_WAS_2026_0130.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von OOEN_WAS_2026_0130.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-92936175-ff0a-464e-84db-517628d698c4\" href=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/OOEN_WAS_2026_0130.pdf\">OOEN_WAS_2026_0130<\/a><a href=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/OOEN_WAS_2026_0130.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-92936175-ff0a-464e-84db-517628d698c4\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachrichten.at\/kultur\/musik\/kopfhoerer-166-sibylle-kefer-und-ihr-feines-gespuer-fuer-lieder;art543,4132931\">https:\/\/www.nachrichten.at\/kultur\/musik\/kopfhoerer-166-sibylle-kefer-und-ihr-feines-gespuer-fuer-lieder;art543,4132931<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>28.1.2026 \u00d61 \/ Kulturjournal\u00a0(von David Baldinger)<\/p>\n\n\n\n<p>Sibylle Kefers Album \u201eMa W\u00fc V\u00fc\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/player\/20260128\/820145\/1769617180000\">https:\/\/oe1.orf.at\/player\/20260128\/820145\/1769617180000<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>26.1.2026 &#8211; \u00d61 Spielr\u00e4ume von Astrid Schwarz<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Stacheln und Kanten. Musik aus allen Richtungen mit Astrid Schwarz. Zelda Webers zweites und Sibylle Kefers siebtes Album.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/programm\/20260126\/820041\/Mit-Stacheln-und-Kanten\">https:\/\/oe1.orf.at\/programm\/20260126\/820041\/Mit-Stacheln-und-Kanten<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>25.01.2026 FM4 Im Sumpf Albumreview von Fritz Ostermayer<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/sound.orf.at\/radio\/fm4\/beitrag\/3078690\/austroparade\">https:\/\/sound.orf.at\/radio\/fm4\/beitrag\/3078690\/austroparade<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>12.01.2026 (Wiederholung 26.01.) Robert Rotifers\u00b4FM4 Heartbeat <a href=\"https:\/\/fm4.orf.at\/radio\/stories\/3051808\">https:\/\/fm4.orf.at\/radio\/stories\/3051808<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>17.09.2023 Michael Freerix, folker #3<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"719\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Bildschirmfoto-2023-09-20-um-09.02.02-1-1024x719.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1922 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2023-09-20-um-09.02.02-1-1024x719.png 1024w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2023-09-20-um-09.02.02-1-300x211.png 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2023-09-20-um-09.02.02-1-768x539.png 768w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2023-09-20-um-09.02.02-1-1536x1079.png 1536w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Bildschirmfoto-2023-09-20-um-09.02.02-1.png 2030w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>15.09.2023 Stefanie Panzenb\u00f6ck, Falter<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.falter.at\/maily\/20230915\/vier-frauen\">https:\/\/www.falter.at\/maily\/20230915\/vier-frauen<\/a><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Musik-Empfehlung f\u00fcrs Wochenende: Vier Alben von vier Frauen<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p>Seit zwei Wochen gehe ich wieder in die Redaktion. Die eineinhalb Jahre davor habe ich zu Hause verbracht, in Karenz. Wenig von dem, was kulturell oder politisch geschehen ist, drang zu mir durch. Ich war mit anderem besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vier Alben von vier Frauen, die alle S\u00e4ngerinnen, Musikerinnen sowie Komponistinnen sind und in \u00d6sterreich leben und arbeiten, haben mich jedoch auf ganz spezielle Weise erreicht &#8211; in meiner neuen Mutter-Welt durchger\u00fcttelt und auch davon abgesehen zum Nachdenken gebracht. Vielleicht gefallen Ihnen die Alben, aus eventuell ganz anderen Gr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Jenseits jedes Genres bewegt sich die Bratschistin&nbsp;<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20200205\/mehr-ist-mehr\" rel=\"noreferrer noopener\">Jelena Popr\u017ean.<\/a>Auch mit ihrem im Dezember 2022 erschienenen Album&nbsp;<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.lotusrecords.at\/produkt\/jelena-poprzan-quartett\/\" rel=\"noreferrer noopener\">Jelena Popr\u017ean Quartett<\/a>&nbsp;(Lotus Records). Sie komponierte eigens f\u00fcr ihr Ensemble, experimentiert mit kleinteiligem Jazz, spannt gro\u00dfe melodische B\u00f6gen, dazwischen webt sie ihre eindringliche Stimme. Das ist die eine H\u00e4lfte des Albums. Die andere besteht aus Vertonungen von Gedichten der polnisch-j\u00fcdischen Lyrikerin Tamar Radzyner. Und diese haben mich besonders beeindruckt. Porpr\u017ean gibt einer unheimlich mutigen Frau Stimme und Ton. Radzyner war im Zweiten Weltkrieg im kommunistischen Widerstand und \u00fcberlebte drei Konzentrationslager. Polen wurde nach 1945 kommunistisch. Radzyner musste vor dem neuen Regime und dessen Antisemitismus fliehen. Sie kam Ende der 1950er-Jahre nach Wien. In \u201eEin Rat f\u00fcr die Tochter\u201c f\u00fchrt die Mutter ihrem Kind die Bitterkeit der Welt und die Br\u00fcchigkeit jeglicher Ideologien vor Augen. Und macht ihm trotzdem Mut. Ein Kunstst\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihrem Album \u201eSpinnerin (a female narrative)\u201c gelang der Violinistin&nbsp;<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20201014\/koenigin-ohne-land\" rel=\"noreferrer noopener\">Julia Lacherstorfer,<\/a>&nbsp;eine Protagonistin der zeitgen\u00f6ssischen Volksmusik, im Jahr 2020 eine Gro\u00dftat. Die Komponistin ging daran, gro\u00dfe L\u00fccken in der \u00f6sterreichischen Volksmusik zu schlie\u00dfen. Denn dieser fehlen seit jeher Lebensgeschichten von Frauen. F\u00fcr das Album f\u00fchrte Lacherstorfer auch viele Interviews, etwa mit ihrer Mutter. Teile der Gespr\u00e4che arbeitete sie in die einzelnen St\u00fccke ein. \u00c4hnlich ging sie nun bei ihrem neuen Album \u201e<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.lotusrecords.at\/produkt\/nachbarin\/\" rel=\"noreferrer noopener\">Nachbarin (a diverse narrative)\u201c&nbsp;<\/a>(Lotus Records) vor. Lacherstorfer thematisiert Migrationsgeschichten, Wunden und Narben, die geblieben sind, auch ihre eigenen. Lacherstorfer Stimme ist weich und eindringlich zugleich. Langsame getragene Melodien, dazwischen T\u00f6ne in kleinen Schritten, nahezu sph\u00e4rische Kl\u00e4nge lie\u00dfen mich hineinschauen in Biografien, die viel zu selten erz\u00e4hlt werden. Und dann war da \u201eA Kind braucht an Naum\u201c. Trommelschl\u00e4ge, Lacherstorfers Stimme. Ein bedrohlicher Rhythmus. Es geht um ledige Kinder, und die ledigen Kinder lediger Kinder und wie \u00fcber sie geredet wurde. Wie die Menschen rund um sie sich abwandten und ihnen keine Chance gaben. Eines von ihnen ist im Ofen gefunden worden, ganz verkohlt. Die Gro\u00dfmutter habe es gut gemeint. Sie wollte ihm die Schande ersparen, hei\u00dft es.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Violinistin&nbsp;<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20191127\/die-dachtaenzerin\" rel=\"noreferrer noopener\">Katharina Hohenberger<\/a>&nbsp;ist nicht nur S\u00e4ngerin, Musikerin und Komponistin, sondern auch Veranstalterin. Sie bietet in ihrer Wienerlied-Konzertreihe \u201eEinedrahn\u201c neuen und etablierten K\u00fcnstler:innen Auftrittsm\u00f6glichkeiten. Sie selbst steht mit ihrer Band als Wiener Brut auf der B\u00fchne. Hohenberger ist auch Schauspielerin. Das merkt man ihren Performances an. Sie traut sich in ihren meist im Dialekt gesungen Chansons, die Figuren in ihren Liedern darzustellen. Sie liebt nicht nur das Tiefsinnige, Ernste, sondern auch die Kom\u00f6die. Auf ihrem neuen Album \u201e<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.hoanzl.at\/was-morgen-is.html\" rel=\"noreferrer noopener\">Was morgen is<\/a>\u201c (Nonfoodfactory) betrachtet sie kritisch und humorvoll die Corona-Pandemie, die M\u00e4nnerwelt oder die \u00d6BB. Gleichzeitig pr\u00e4sentiert sie wundervolle Balladen wie \u201eWinta\u201c. Nahegegangen ist mir \u201eAbflug\u201c, ein Lied f\u00fcr ihre Tochter, die auf dem Sprung in ein eigenes Leben ist. Es ist das Lied einer lieben Mutter und starken Frau, die ihr Kind begleiten, aber nicht aufhalten will.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.medienmanufaktur.com\/sibylle-kefer-hoid\" rel=\"noreferrer noopener\">hoid<\/a>\u201c (Musikmanufaktur) hei\u00dft das neue Album von&nbsp;<a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20190925\/newoe-newoe-newoe\" rel=\"noreferrer noopener\">Sibylle Kefer.<\/a>&nbsp;Es ist Musik, die \u00fcberw\u00e4ltigt und ersch\u00fcttert. Kefers Stimme ist zart und stark. Wie alles an Kefers Werk. Es ist Kefers drittes Soloalbum, auf dem sie ausschlie\u00dflich im Dialekt singt. Die Musik ist bisweilen anstrengend zu h\u00f6ren. Komplexe Melodien und Texte verlangen mir volle Konzentration und Auseinandersetzung ab. Und es lohnt sich. Es sind St\u00fccke, die oft im Kleinen, im Alltag beginnen und dann den Bogen zu gro\u00dfen gesellschaftlichen Fragen spannen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kefer schreibt \u00fcbrigens auch einen lesenswerten Newsletter, in dem sie in ihrer ruhigen, klugen Art etwa Position zu Themen wie Machtmissbrauch im Musikgesch\u00e4ft bezieht. In \u201ehoid\u201c geht es viel ums Aufstehen, sich wehren, auch ums Scheitern. Und um Hoffnung und Vers\u00f6hnung. Im letzten Lied \u201eliawa hoffnung\u201c beschreibt sie poetisch und umarmend, wie sich pl\u00f6tzlich wieder M\u00f6glichkeiten auftun. Und wie sich ihre Protagonistin lieber nicht f\u00fcrchtet. Weil F\u00fcrchten so m\u00fcde macht. Ein Satz, der mich seither begleitet, als Mutter, aber auch sonst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen ein sch\u00f6nes Wochenende,<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ihre Stefanie Panzenb\u00f6ck<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>28.06.2023 folker.world Martin Steiner<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/folker.world\/thema\/rezensionen\/audio\/\">AUDIO<\/a>&nbsp;|&nbsp;<a href=\"https:\/\/folker.world\/thema\/rezensionen\/audio\/aus-der-nachbarschaft\/\">AUS DER NACHBARSCHAFT<\/a>&nbsp;|&nbsp;<a href=\"https:\/\/folker.world\/thema\/rezensionen\/\">REZENSIONEN<\/a><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Sibylle Kefer<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><em>Hoid<\/em>&nbsp;(Medienmanufaktur Wien); mit Texten<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/folker.world\/tag\/folker-2023-02\/\">FOLKER 2023-02<\/a><\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">H<em>oid<\/em>&nbsp;\u2013 \u201eHalt!\u201c Langsam, fast schleppend beginnt das Album \u2013 ein Klavier, eine Stimme. Gef\u00fchle, ein ganzes Album lang. Sibylle Kefer lotet die ganze Bandbreite aus: die innere Zerrissenheit, \u201etausend verschiedene \u00c4ngste\u201c und ihre Wut \u00fcber all das Unsagbare dieser Welt. Daneben aber keimt auch \u2013 nicht ohne Ironie \u2013 eine ganz private Hoffnung auf, wenn sie Sachen wie \u201eEs wird guat sei, ned das Gestan awa des Essen heit.\u201c singt. Man glaubt der Ober\u00f6sterreicherin jedes Wort. So intensiv und einnehmend singen Liedermacherinnen und Liedermacher selten. Den gr\u00f6\u00dften Teil von&nbsp;<em>Hoid<\/em>&nbsp;hat sie wegen der Coronapandemie zu Hause eingespielt. Ihre Musikerfreunde und -freundinnen haben vom Heimstudio aus f\u00fcr gewisse Tracks Bassgitarre, Schlagzeug und Slidegitarre hinzugef\u00fcgt. Das verleiht etwa dem Titelst\u00fcck einen Indierock-Groove. Die Cellobegleitung der \u201eFenstabankal\u201c-Trilogie umh\u00fcllt das nachdenkliche, warme Liebeslied mit einem kammermusikalischen Kleid. Und die Damen des Beschwerdechors Wien bringen das Outro der erdenschweren Ballade \u201eOa Zeit\u201c zum Fliegen. Auch wenn sich der Inhalt der Lieder f\u00fcr nicht\u00f6sterreichische Ohren nicht sofort erschlie\u00dft, lohnt es sich, f\u00fcr&nbsp;<em>Hoid<\/em>&nbsp;\u201einnezuhoidn\u201c.<\/h4>\n\n\n\n<p><em>Martin Steiner<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/folker.world\/wp-content\/uploads\/Sibylle-Kefer-Hoid.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/folker.world\/wp-content\/uploads\/Sibylle-Kefer-Hoid.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-354573\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Hoid<\/em>&nbsp;(Medienmanufaktur Wien); mit Texten<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/folker.world\/rezensionen\/sibylle-kefer\/\">https:\/\/folker.world\/rezensionen\/sibylle-kefer\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">18.04.2023 skug MUSIKKULTUR Stefan Koroschetz<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein kluger Schachzug, ein Album mit einem Dialektwort zu betiteln, das mannigfaltige Bedeutungen annehmen kann. Das erinnert an die einzigartigen Attwenger, die ihre Alben seit jeher mit Titeln mit Mehrfachbedeutungen aufgeladen haben. Programmatisch ist f\u00fcr \u00bbhoid\u00ab von Sibylle Kefer schon der erste Song \u00bbInnere Werte\u00ab (\u00bbGeh schleich di&nbsp;mit innere Werte)\u00ab, der der Fantasie einen weiten Raum \u00f6ffnet. Verwiesen wird dabei aber eher auf die Mehrfachbelastung einer Mutter, die sich im immer noch stark m\u00e4nnlich dominierten Musikbusiness behaupten muss. Dazu kommt, dass Kefer in diversen anderen Formationen engagiert ist, die bekannteste Band ist wahrscheinlich Ernst Molden und das Frauenorchester. \u00bbhoid\u00ab ist bereits das sechste Soloalbum der Musikerin mit Vergangenheit z. B. bei den Ausseer Hardbradlern, die ihr Geld u. a. als Musiktherapeutin reinschaufelt. Ich gebe zu, dass ich mit \u00bbhoid\u00ab anf\u00e4nglich ein wenig gefremdelt habe, teilweise gar spr\u00f6de ist manches bei mir angekommen. Mit jedem Durchlauf des stylish gestalteten Doppelvinyls sind die Bedenken aber mehr und mehr verschwunden (ein sogenannter \u00bbGrower\u00ab) und es hat sich eine angenehme Vertrautheit beim immer \u00f6fter&nbsp;H\u00f6ren von \u00bbhoid\u00ab eingestellt. Manche Platten brauchen hoid mehr Zeit, um danach umso nachhaltiger zu wirken. Kefer singt mit ihrer wandlungsf\u00e4higen, grandiosen Stimme ber\u00fchrend zu diversen Sounds, sogar regelrecht kammermusikalische Sequenzen kommen vor, und das nicht zu knapp. Kontrastiert wird der Chambersound von zumindest beinahe Clubsounds, was \u00bbhoid\u00ab eine irgendwie pikante Note verleiht. Um so ein phettes Unternehmen wie ein Doppelalbum zu stemmen, bedarf es nat\u00fcrlich externer Kr\u00e4fte. In diesem Fall sind die besten gerade gut genug. Da w\u00e4re Slide-Gitarrengott Gottfried Gfrerer, Allesk\u00f6nner Martin Siewert, Spurenelemente Beschwerdechor, Marlene Lacherstorfer und noch einige mehr. Mein Favorit von den vier schwarzen Scheiben ist&nbsp;\u00fcbrigens Seite 4, auch wenn diese recht kurz geraten ist. \u00bbhoid\u00ab ist ein bemerkenswertes und intelligentes Statement im Bereich zwischen Wienerlied und Elektronik. Einfach GROSSE KLASSE!<\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">31.03.2023 Nadia Baha <\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/abatznhetz2015.blogspot.com\">http:\/\/abatznhetz2015.blogspot.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" data-id=\"1819\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.1-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1819\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.1-1024x640.png 1024w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.1-300x188.png 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.1-768x480.png 768w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.1-1536x960.png 1536w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.1-2048x1280.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.2-1-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1823\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.2-1-1024x640.png 1024w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.2-1-300x188.png 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.2-1-768x480.png 768w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.2-1-1536x960.png 1536w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/Kulturblog-Nadia-Baha-S.2-1-2048x1280.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">falter:woche 11, 15.03.2023<\/mark><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/IMG_8541-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1810\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_8541-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_8541-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_8541-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_8541-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_8541-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">wiener zeitung<\/mark> 11.03.2023<\/p>\n\n\n\n<p id=\"absatz1\"><strong>Als Name d\u00fcrfte Sibylle Kefer&nbsp;<\/strong>vielen dunkel gel\u00e4ufig sein. Sie war S\u00e4ngerin bei den Amadeus-gekr\u00f6nten Ausseer Hardbradlern, die zu den feinsten Protagonisten der sogenannten Neuen Volksmusik geh\u00f6rten. Sp\u00e4ter zog es die ausgebildete und noch heute als solche aktive Musiktherapeutin mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche in den Dunstkreis Ernst Moldens. Sie ist fixes Mitglied in Moldens Frauenorchester und hat auch mit Willi Resetarits kooperiert. (&#8230;) hier weiterlesen:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/kultur\/pop-rock-jazz\/2180775-Zuversichtlich-und-souveraen.html\">https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/kultur\/pop-rock-jazz\/2180775-Zuversichtlich-und-souveraen.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">\u00f61 spielr\u00e4ume 09.03.2023<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p>vielen dank an astrid schwarz!<\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"white-space: normal; caret-color: rgb(10, 10, 10); color: rgb(10, 10, 10); font-family: &quot;open sans&quot;, sans-serif; background-color: rgb(255, 255, 255);\">Mit ihrem neuen Album &#8222;hoid&#8220; ver\u00f6ffentlicht die in Wien lebende Singer\/Songwriterin Sibylle Kefer eine Sammlung von Liedern, die seit 2020 entstanden sind und aufgenommen wurden. Sie fungieren quasi als Br\u00fccke und Klammer f\u00fcr vermeintlich widerspr\u00fcchliche Erfahrungen und f\u00fcr die k\u00fcnstlerische Reaktion darauf. Stichworte: Corona-Pandemie, Krieg in der Ukraine und drohender \u00f6kologischer Kollaps.&nbsp;<\/span><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tvbutler.at\/radio\/radiosendung\/?bcast_id=36216084\">https:\/\/www.tvbutler.at\/radio\/radiosendung\/?bcast_id=36216084<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">interview im freien radio salzkammergut<\/mark> 08.03.2023<\/p>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer im Gespr\u00e4ch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-cba-cultural-broadcasting-archive wp-block-embed-cba-cultural-broadcasting-archive\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/cba.fro.at\/612075\/embed?audio&#038;q=1\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Von der Selbstwirksamkeit, von alten Strukturen die neu gedacht werden m\u00fcssen, von vernetzten Frauen in der Musik und von der Gleichzeitigkeit von Gegens\u00e4tzen erz\u00e4hlt sie im Gespr\u00e4ch anl\u00e4sslich des Weltfrauentags 2023. Mit ihrer eigenen beruflichen und musikalischen Emanzipation und mit alten patriarchalen Strukturen hat sich Sibylle Kefer in den letzten drei Jahren besch\u00e4ftigt. In dieser Zeit ist das neue Album entstanden, mit dem sich die geb\u00fcrtige Goiserin noch einmal selbst neu erfunden hat. \u201eHoid\u201c ist das Werk betitelt, das am 3. M\u00e4rz erschienen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Band wird sie das Album am 23. M\u00e4rz im Wiener Radiokulturhaus pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Diese Musik hat viele R\u00e4ume.&nbsp;<\/em><br><em>Sie betritt ihre klingenden R\u00e4ume.<\/em><br><em>Erschliesst sich.&nbsp;<\/em><br><em>Kommt an.&nbsp;<\/em><br><em>Ganz eigene Handlungs-Spiel-R\u00e4ume.<\/em><br><em>Schimmert ein Wienderlied.<\/em><br><em>Weint der Teufel und geht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Schreit dass hoid is wies is.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Eine Frau auf Spurensuche in inneren R\u00e4umen.<\/em><br><em>Ist sie vielen Frauen auf der Spur.<\/em><br><em>Tochter. Mutter. Musikerin. Mehr davon.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Frauen wie sie zerbrechen alte Strukturen.<\/em><br><em>Gehen ihren S\u00f6hnen und T\u00f6chtern voraus.&nbsp;<\/em><br><em>Mondsche.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Patriarchat: verloren?<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Evelyn Ritt \u2013 Technik und Redaktion<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/cba.fro.at\/612075?fbclid=IwAR1SJQxyQO6Uzv8_B2nPp9kP8wRRjbwg6aIFLEVQXJxCesX0Ds0txqTflSo\">https:\/\/cba.fro.at\/612075?fbclid=IwAR1SJQxyQO6Uzv8_B2nPp9kP8wRRjbwg6aIFLEVQXJxCesX0Ds0txqTflSo<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>der haubentaucher 05.05.2023 &#8211; eine ursch\u00f6ne kritik, juhu!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-der-haubentaucher wp-block-embed-der-haubentaucher\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"obKTnMO2Hr\"><a href=\"https:\/\/www.haubentaucher.at\/2023\/03\/tontraeger-des-monats-maerz-oe-4\/\">Tontr\u00e4ger des Monats M\u00e4rz \/ \u00d6<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Tontr\u00e4ger des Monats M\u00e4rz \/ \u00d6&#8220; &#8211; Der Haubentaucher\" src=\"https:\/\/www.haubentaucher.at\/2023\/03\/tontraeger-des-monats-maerz-oe-4\/embed\/#?secret=dOWTfkA3y1#?secret=obKTnMO2Hr\" data-secret=\"obKTnMO2Hr\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>mica, 03.03.2023<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-mica-music-austria wp-block-embed-mica-music-austria\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.musicaustria.at\/die-lieder-schreiben-sich-eigentlich-von-selbst-sibylle-kefer-im-mica-interview\/?fbclid=IwAR3ll4Qg6ayKTeN0d1AlGW7SoEO069jSN-pQOFkVzqrHZ9Rzd61KXO6jaB0\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-breaking-latest-news wp-block-embed-breaking-latest-news\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/www.breakinglatest.news\/entertainment\/the-songs-actually-write-themselves-sibylle-kefer-in-mica-interview-mica\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>falter, 01.03.2023<\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Buch_Platten_09_23.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Buch_Platten_09_23.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-d7ae98eb-7866-4e8a-b391-2ec5582983e0\" href=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Buch_Platten_09_23.pdf\">Buch_Platten_09_23<\/a><a href=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/Buch_Platten_09_23.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-d7ae98eb-7866-4e8a-b391-2ec5582983e0\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Die Presse, 24.02.2023 <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-6-819x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1736\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-6-819x1024.png 819w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-6-240x300.png 240w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-6-768x960.png 768w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-6-1229x1536.png 1229w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-6.png 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">er-em-online.de 20.02.2323<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.er-em-online.de\/2023\/02\/20\/review\/audio\/hoid\/\">http:\/\/www.er-em-online.de\/2023\/02\/20\/review\/audio\/hoid\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ausgereiftes, tiefgr\u00fcndiges Songwritertum, geradezu folkige Kammermusik! (&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-brick-color\">musicbiz februar 2023- ich durfte einen gastbeitrag zu diesem wichtigen thema machen:<\/mark><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/MUSICBIZ-Feb-23.pdf\">https:\/\/www.ursulaberner.at\/webauftritt\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/MUSICBIZ-Feb-23.pdf<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Falter 24.02.2020<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"542\" height=\"541\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1656\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-3.png 542w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-3-300x300.png 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-3-150x150.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 542px) 100vw, 542px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Rainer Krispel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sibylle Kefers unpr\u00e4tenti\u00f6sen Texte sind von einem entwaffnenden Humanismus und Feminismus gepr\u00e4gt, die sich solcher Begriffe nicht bedienen und ihre Zuh\u00f6rer_innen sehr unmittelbar \u201eerwischen\u201c, eine unverstellte Direktheit und (!) sensible Achtsamkeit, die sie sich auch bei ihrer Pr\u00e4senz in sozialen Medien angelegen sein l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stefanie Panzenb\u00f6ck, Falter<\/strong>: <\/p>\n\n\n\n<p>Sibylle Kefer, die 1976 in Bad Ischl geboren wurde, in Bad Goisern aufwuchs, gro\u00dfteils in Wien lebt und bis 2004 Mitglied er Ausseer Hardbradler war, hat 2017 mit \u201ehob i di\u201c ein reduziertes, daf\u00fcr umso eindringlicheres Album vorgelegt. Auf dem 2019 ver\u00f6ffentlichten Nachfolger \u201esibylle kefer\u201c gibt sie ein kr\u00e4ftiges, facettenreiches Lebenszeichen aus einer anderen musikalischen Richtung. Was bleibt, ist die gro\u00dfartig klare, zu erstaunlichen Intonationen f\u00e4hige Stimme. Ihre Texte, im Dialekt gesungen, sind teils politisch, teils Alltagserz\u00e4hlungen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kronenzeitung, 19.07.2019:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"964\" height=\"722\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1661\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-1.jpeg 964w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-1-768x575.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 964px) 100vw, 964px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>skug, 02.04.20<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/skug.at\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/pastedgraphic-1-768x698-1-305x305.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sibylle Kefer<\/h2>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">\u00bbs\/t\u00ab&nbsp;<\/h1>\n\n\n\n<p>Sie Records\/Hoanzl<\/p>\n\n\n\n<p>TEXT: <a href=\"https:\/\/skug.at\/a\/koroschetz-stefan\/\">STEFAN KOROSCHETZ<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>VER\u00d6FFENTLICHUNG2. APRIL 2020<\/p>\n\n\n\n<p>Das bereits f\u00fcnfte Album der geb\u00fcrtigen Salzburgerin Sibylle Kefer hei\u00dft schlicht wie die S\u00e4ngerin\/Autorin\/Komponistin selbst. \u00bbSibylle Kefer\u00ab ist schon vor einigen Monaten erschienen und soll an dieser Stelle mit Versp\u00e4tung gew\u00fcrdigt werden. Die seit 25 Jahren in Wien lebende Mutter dreier Kinder ist schon lange eine bunte H\u00fcndin in der im weitesten Sinn Neues-Wienerlied-Szene. Kefer spielt(e) in der Band von Ernst Molden (den sie schon als 15-J\u00e4hrige in Salzburg kennenlernte) sowie bei Ernst Molden &amp; Das Frauenorchester. Dazu kommt eine Vergangenheit als Backgrounds\u00e4ngerin der Ausseer Hardbradler und ein denkw\u00fcrdiger Auftritt der Multiinstrumentalistin bei der Er\u00f6ffnung der Wiener Festwochen 2018, bei dem sie unter anderem den kultigen Song \u00bbKeine Angst\u00ab von Hansi Lang mitrei\u00dfend interpretierte. Auf ihren ersten Alben sang Kefer noch in diversen Sprachen, mit dem 2017er-Album \u00bbHob i di\u00ab hat die in ihrem Brotberuf als Musiktherapeutin Arbeitende die ihr angemessene Textsprache (ein Amalgam aus Salzburger und Wiener Gemeinsprache) gefunden. \u00bbSibylle Kefer\u00ab schl\u00e4gt in der Konzeption wieder einen Haken. In der Mixtur aus mit Band eingespielten St\u00fccken und solchen, die quasi Solosongs mit Elektronik sind, vermitteln diese im ersten Durchlauf einen irgendwie doch sperrigen Eindruck. Nix mit Ohrw\u00fcrmern, die man schon nach dem ersten H\u00f6ren nach zehn Bier intus locker mitgr\u00f6len kann. Eher schimmert in den meisten Songs mehr als nur in Spurenelementen durch, dass Frau Kefer auch Jazz-Gesang gelernt hat und die entsprechenden Harmonien locker aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln kann. Etwa in \u00bbdei schmerz\u00ab, dem ersten Elektrost\u00fcck des Albums, welches ziemlich angejazzt und spooky atmosph\u00e4risch gut und gern als kontempor\u00e4res Kunstlied durchgeht. Mit einem in der Unterhaltungsmusik bis dato vermutlich nur selten behandelten Thema befasst sich \u00bbda taxla\u00ab. Kefer sieht beim Radfahren im 22. Wiener Gemeindebezirk einen Taxler, der \u00bbin busch schei\u00dft\u00ab, ertappt sich dabei, l\u00e4nger hinzuschauen, als es sich geziemt, und f\u00fchlt sich besch\u00e4mt. Nicht unbedingt wegen des Taxlers, sondern wegen der unw\u00fcrdigen Umst\u00e4nde, unter denen der Taxifahrer seinen Darm entleeren muss. \u00bbda taxla\u00ab ist ein Song, der sprichw\u00f6rtlich unter die Haut geht mit seinem unorthodoxen Zugang zum Thema Ungerechtigkeit. Mit dem \u00bbluxusproblem\u00ab, dass man gern einen Garten und ein Haus h\u00e4tte (in Zeiten von Corona besonders wichtig!) k\u00f6nnen sich manche Bewohner*innen von Bobostan sicher leichter identifizieren. Haltung demonstriert Kefer bereits im ersten Song \u00bbmenschln\u00ab, der gleich mit der klaren Ansage \u00bbhosnscheissa mog i nit so gern\u00ab einsteigt und mit \u00bberst muass amoi wos zum essn gebm \/ sonst verhungern die leit\u00ab gleich mal eine klare Ansage macht. Geradezu mellow im Sound ist das Elektropoem \u00bbdei schmerz\u00ab, das mit \u00bbmei herz\u00ab (\u00bbvaloss mi nie mei herz \/ sei stoak \/ pump\u00ab) am Schluss eine Klammer bildet. Geheimnisvoll ist auch der Elektro-Chanson \u00bbeisplatte\u00ab mit den wuchtigen Zeilen \u00bbdeaf ma donn sogn \/ dass die \u00e4ra scho a guat is \/ obwoi die nochrichtn festhoitn \/ dass da mensch nu imma bluatig is\u00ab. Bei den \u00fcberwiegenden St\u00fccken. die im Bandkontext eingespielt wurden, bekommt Kefer kompetenten Support von Marlene Lachersdorfer am Bass und Maria Petrova am Schlagzeug. Die interessanteren St\u00fccke des Albums sind, weil innovativer, die elektronisch grundierten. Die immer wieder politisch Haltung demonstrierende Kefer wurde f\u00fcr das Album mit einer Nominierung f\u00fcr die Longlist des Preises der deutschen Schallplattenkritik 2020 belohnt. Viel Gl\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\nhttps:\/\/youtube.com\/watch?v=7HPQTVs0c2w%3Ffeature%3Doembed\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/skug.at\/sibylle-kefer-s-t\/#top\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>musikbiz juli 21<\/strong>: <\/p>\n\n\n\n<p>In der Musikszene schon l\u00e4ngst keine Unbekannte (sie wart sogar schon Mitglied bei den legend\u00e4ren Ausseer Hardbradler, in letzter Zeit im Umfeld von Ernst Molden immer wieder zu h\u00f6ren), legt die geb\u00fcrtige Salzkammergutlerin ihr f\u00fcnftes Soloalbum vor, auf dem sie sich in einer H\u00f6chstphase verbindet. Als gelernte Musiktherapeutin moduliert sie perfekt, ihre klare Stimme braucht sich nicht zu verstellen, sondern wirkt immer eindringlich. Die Instrumentierung sehr karg, auf das N\u00f6tigste reduziert und gerade deswegen so eindringlich. \u201eDei Schmerz\u201c ist gruseliger als jeder Halloweenstreifen, anderes wieder zum Gl\u00fcck von heiterer Gelassenheit. Wobei diese so zierliche Frau l\u00e4sst sich nicht unterkriegen, das macht sie in jedem Text deutlich. Ein Role-Model!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alumna im Fokus: Sibylle Kefer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>By&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/author\/susanne-gradl\/\">Susanne Gradl<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die f\u00fcnfmonatige Bildungskarenz anl\u00e4sslich der Nachgraduierung der studierten Musiktherapeutin f\u00e4llt in den Beginn der Corona-Pandemie. Warum sie dem pl\u00f6tzlichen Stillstand auch etwas Positives abgewinnen kann und weshalb sie bei ihrem sechsten Album nicht mehr von anderen abh\u00e4ngig sein m\u00f6chte, erkl\u00e4rt Sibylle Kefer im Gespr\u00e4ch mit dem&nbsp;<em>mdw-Magazin.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon fr\u00fch geh\u00f6rt Musik zum Leben der Ausnahmek\u00fcnstlerin, der Vater gibt Volksmusikabende, die Mutter unterrichtet Klavier in ihrem Kinderzimmer. Mit zehn Jahren erh\u00e4lt Sibylle Kefer Querfl\u00f6tenunterricht. \u201eAls Jugendliche wollte ich mich dann auch mit anderen Instrumenten auseinandersetzen. In der Musikschule habe ich Querfl\u00f6te, Klavier und sp\u00e4ter Schlagzeug gelernt, mein Vater hat mir zu Hause Akkorde auf der Gitarre gezeigt.\u201c Zus\u00e4tzlich spielt Kefer im Bezirksjugendorchester sowie in der Blasmusikkapelle und leitet sogar eine Jugendkapelle. \u201eIch habe die ganze Woche darauf gewartet, im Orchester zu spielen; man k\u00f6nnte sagen, ich habe f\u00fcr die Musik gelebt.\u201c Die junge Musikerin hat immer mehr Ideen f\u00fcr neue Instrumente. \u201ePrinzipiell wollte ich immer sehr viel von dem, was mich interessiert hat, und das andere, wie die Schule, ganz wegmachen\u201c, lacht die geb\u00fcrtige Ober\u00f6sterreicherin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe f\u00fcr die Musik gelebt. Das war das Sch\u00f6nste f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum ersten Mal in Kontakt mit der Studienrichtung Musiktherapie kommt Sibylle Kefer bei dem Besuch einer Berufsinformationsmesse. Die Verbindung ihrer zwei gr\u00f6\u00dften Leidenschaften \u2013 Musik und Soziales \u2013 weckt das Interesse der passionierten Musikerin. \u201eMusiktherapie war mein Wunschberuf, h\u00e4tte das nicht geklappt, h\u00e4tte ich mich f\u00fcr Sozialarbeit entschieden.\u201c Nach einem Jahr Vorbereitung wird sie schlie\u00dflich zum Kurzstudium Musiktherapie an der mdw zugelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sibylle Kefers zweites Standbein neben der Musiktherapie ist der Jazzgesang. Mit 17 Jahren h\u00f6rt sie ein Konzert der Jazzs\u00e4ngerin Ines Reiger in Hallstatt. Dieser Auftritt motiviert sie zum Besuch mehrerer Seminare in Scheibbs und Zeillern. Ihre Ausbildung im Jazzgesang sowie ihre k\u00fcnstlerische T\u00e4tigkeit finanziert sich die vielseitige K\u00fcnstlerin durch ihre Arbeit als Musiktherapeutin. \u201eDie Musiktherapie hat mir nicht nur erm\u00f6glicht, meine Ausbildung als Jazzs\u00e4ngerin, sondern auch meine Band w\u00e4hrend der ersten Projekte besser bezahlen zu k\u00f6nnen. Das war mir wichtig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell arbeitet die ausgebildete Jazzs\u00e4ngerin an ihrem sechsten Album. \u201eIch habe mehrere Producing-Workshops gemacht, damit ich nicht mehr von anderen abh\u00e4ngig bin und die Musik so klingt, wie ich mir das vorstelle. In dieses Album m\u00f6chte ich all meine eigenen Themen einflie\u00dfen lassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ich konnte nie genug lernen und hatte immer wieder Ideen f\u00fcr neue Instrumente.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1650\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image.png 683w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-200x300.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00a9 Magdalena Blaszczcuk&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben ihrer T\u00e4tigkeit als Kindermusiktherapeutin begleitete Sibylle Kefer ein Jahrzehnt lang Jazzgesang-Studierende zu ihrem Diplom&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Rund zwanzig Jahre nach ihrer Ausbildung zur Musiktherapeutin entscheidet sich Sibylle Kefer f\u00fcr die Option der Nachgraduierung, um das Diplom f\u00fcr Musiktherapie, das damals noch nicht angeboten wurde, zu erwerben. \u201eDer Beginn meiner Bildungskarenz fiel letztes Jahr genau mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie in Europa zusammen. Ich war zu diesem Zeitpunkt sehr arbeitsm\u00fcde und brauchte dringend eine Pause. Ich bin in einem tollen Team, und es ist sinnvoll, was ich tue, aber es ist auch sehr anstrengend.\u201c Der berufliche Abstand verschafft ihr die M\u00f6glichkeit, neue Kr\u00e4fte zu sammeln und wieder neu durchzustarten. Sie besch\u00e4ftigt sich intensiv mit ihrem Diplomarbeitsthema \u201eKontrollverlust\u00e4ngste bei Kindern in einer bindungsorientierten Musiktherapie\u201c und schlie\u00dft das Diplomstudium im November 2020 erfolgreich ab. \u201eIch war dankbar, mich in dieser Zeit auf meine wissenschaftliche Arbeit konzentrieren zu k\u00f6nnen. Zudem hatte ich auch wieder mehr Zeit f\u00fcr meine Familie und f\u00fcr mich selbst. Das hat mir gutgetan. Der pandemiebedingte Stillstand des Systems ist mir dabei entgegengekommen.\u201c Gleichzeitig ist Sibylle Kefer besorgt, welche Auswirkungen dieser Umbruch mit sich bringt. \u201eDas hat mich nat\u00fcrlich sehr besch\u00e4ftigt und mir auch Angst gemacht. Vor allem auch, was das mit den Kindern und Jugendlichen macht.\u201c Deren Umgang mit der Coronakrise findet Kefer h\u00f6chst bewundernswert. \u201eDie jungen Leute sind so flexibel. Sie mussten viele Abstriche machen, haben auf die anderen aufgepasst und daf\u00fcr kaum Zugest\u00e4ndnisse bekommen.\u201c Resilienz spielt hier laut der gelernten Musiktherapeutin eine gro\u00dfe Rolle. \u201eEs geht darum, sich zu verkn\u00fcpfen und in Kontakt zu bleiben. Man muss sich neu strukturieren und ordnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich in meiner Ausbildung zur Therapeutin gelernt habe, ist, dass es viele Wege gibt, mit Erlebtem umzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die dreifache Mutter empfindet die Corona-Zeit als gro\u00dfe Herausforderung, die Struktur im Homeschooling zu halten, f\u00e4llt schwer. \u201eUm meinen Kindern eine Freude zu machen, habe ich mich kurzerhand entschlossen, mit ihnen gemeinsam ein H\u00f6rspiel zu entwickeln.\u201c Die gesamte Familie inklusive Gro\u00dfeltern beteiligt sich und spricht Texte ein. \u201eWir haben Lieder geschrieben und sie anschlie\u00dfend aufgenommen, das war f\u00fcr uns alle ein tolles Erlebnis.\u201c Mit welcher Haltung Eltern einer Krise begegnen, wirkt sich auch auf das Verhalten der Kinder aus, wei\u00df die P\u00e4dagogin. \u201eEltern erm\u00f6glichen ihren Kindern die F\u00e4higkeit zur Resilienz, wenn sie aus schwierigen Situationen etwas Positives mitnehmen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der R\u00fcckkehr aus der Bildungskarenz geh\u00f6ren Corona und die damit einhergehenden Sicherheitsma\u00dfnahmen zu ihrem Alltag als Kindermusiktherapeutin. \u201eWir mussten kleine Kinder, die zum Teil an Sprachentwicklungs- oder Kontaktst\u00f6rungen leiden, mit Maske betreuen. Das habe ich als gro\u00dfe Herausforderung empfunden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1651\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-1.png 1024w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-1-300x200.png 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-1-768x512.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00a9 Johannes Wahl<\/p>\n\n\n\n<p>Als Musiktherapeutin ist Sibylle Kefer seit vielen Jahren im SOS-Kinderdorf in Hinterbr\u00fchl t\u00e4tig. Heute arbeitet sie zudem im Zentrum f\u00fcr Entwicklungsf\u00f6rderung in Wien&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Generell empfindet die Musiktherapeutin es als wichtig und hilfreich, resilient zu sein. Ebenso wichtig ist es aber, als Gesellschaft f\u00fcr diejenigen da zu sein, die Hilfe brauchen. \u201eEs w\u00e4re schade, wenn alle nur f\u00fcr sich alleine k\u00e4mpfen w\u00fcrden. Kunst ist verletzlich und br\u00fcchig und soll authentisch bleiben k\u00f6nnen. Schwach zu sein ist ebenso menschlich, wie stark zu sein. Alle Facetten sind wichtig.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"579\" src=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/wp-content\/uploads\/Sibylle-Kefer-c-Magdalena-Blasczcuk-750.png\" alt=\"Sibylle Kefer (c) Magdalena Blasczcuk\" srcset=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/wp-content\/uploads\/Sibylle-Kefer-c-Magdalena-Blasczcuk-750.png 750w, https:\/\/www.musicaustria.at\/wp-content\/uploads\/Sibylle-Kefer-c-Magdalena-Blasczcuk-750-300x232.png 300w\"><\/p>\n\n\n\n<p>Sibylle Kefer (c) Magdalena Blasczcuk<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">\u201eDIALEKTGESANG HAT MICH IMMER ANGEZOGEN\u201c \u2013 SIBYLLE KEFER IM MICA-INTERVIEW<\/h1>\n\n\n\n<p>2. Juni 2017<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fr\u00fcher war sie in Ober\u00f6sterreich Background-S\u00e4ngerin in der Band von BRIAN LEONARD und Fl\u00f6tistin und S\u00e4ngerin bei den AUSEER HARDBRADLER: L\u00e4ngst lebt SIBYLLE KEFER in Wien und schreibt und ver\u00f6ffentlicht ihre eigene Musik. Vor kurzem ist ihre neue CD \u201eHob i di\u201c auf Bader Molden Recordings, dem neuen Label von CHARLIE BADER und ERNST MOLDEN, erschienen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Aktivit\u00e4ten gab es von Ihnen vor der aktuellen CD?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Ich bin nicht nur Musikerin, sondern auch Musiktherapeutin und ich definiere mich \u00fcber diese beiden T\u00e4tigkeiten. Fr\u00fcher war ich noch bei der Gruppe Ultraschall im Salzkammergut, das war eine Trommelgruppe, bei der ich Fl\u00f6te gespielt habe. Da hat mich Ernst Gottschmann gesehen und so bin ich dann zu den&nbsp;<em>Ausseer Hardbradlern&nbsp;<\/em>gekommen. Ich war dort Background-S\u00e4ngerin und habe Fl\u00f6te gespielt und letztendlich bin ich vor rund 10 Jahren in Ernst Moldens Band gelandet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woher haben Sie ihn gekannt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Wir kennen einander schon lange, weil Ernst bei meiner Gro\u00dfmutter in Hallstatt Urlaub gemacht hat. Ich habe ihr geholfen, die Betten zu machen, ich kenne ihn also schon sehr lange, seit ungef\u00e4hr 25 Jahren und vor etwa 20 Jahren hat er mich eben in die Band geholt und da bin ich immer wieder dabei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neben diesen Beteiligungen: Wann haben Sie begonnen, eigene Lieder zu machen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Ich habe inzwischen vier Alben ver\u00f6ffentlicht, das erste vor etwa 10 Jahren, als ich ungef\u00e4hr 30 Jahre alt war. Eigene Lieder zu schreiben war immer schon mein Ding, auch schon als Kind und als Jugendliche und es war auch immer mein Ziel da dran zu bleiben.<strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum hat es so lange gedauert, bis Sie Ihre eigene Musik ver\u00f6ffentlicht haben? Eine Deb\u00fct-Platte im Alter von 30 Jahren zu machen, ist ungew\u00f6hnlich sp\u00e4t.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Das hat sicherlich damit zu tun, dass ich mit 22 Jahren ein Kind bekommen habe und begonnen habe als Musiktherapeutin zu arbeiten. Mit&nbsp; den Hardbradler und anderen Musikprojekten war ich ausgelastet und es hat sich gar nicht die Frage gestellt, meine Musik fr\u00fcher zu ver\u00f6ffentlichen. Aber der Weg dorthin war klar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein St\u00fcck auf der neuen CD hei\u00dft \u201eFreundschaftsentzug\u201c. Wie ist das entstanden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\" id=\"attachment_27706\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/wp-content\/uploads\/Cover-Hob-I-di.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27706\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Cover \u201cHob I di\u201d<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Das betrifft glaube ich viele Leute. Ich habe viele Freunde, die ich aber nicht oft sehe. Die mir aber sehr wichtig sind und die ich ab und an vermisse. Ich habe fr\u00fcher in Bad Ischl in einem Haus gewohnt, auch als ich schon zum Teil in Wien war. Das war eine Wohngemeinschaft, zu dritt. Einer hat dort immer gewohnt und zwei sind immer nach Wien gependelt. Wir haben oft an den Abenden miteinander musiziert und gequatscht und uns Gedanken \u00fcber die Welt gemacht. Das ist so ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, in meiner Erinnerung. Und dieses Haus gibt es zum Beispiel nicht mehr. Aber die Freunde gibt es noch und all das fehlt mir manchmal und ich erinnere mich gerne daran.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><em>\u201cSO WIE ICH DAS ERLEBE, IST DAS LEBEN, EINFACH DAS LEBEN\u201d<\/em><\/h4>\n\n\n\n<p><strong>In einem Lied hei\u00dft es: \u201eDas Leben tut, was es tut\u201c. Mir ist dieser Satz als \u00dcberschrift erschienen. Ist das ein Motto f\u00fcr Sie und eine \u00fcbergeordnete Botschaft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Das kommt vor in einem Lied, das ich f\u00fcr meine \u00e4lteste Tochter geschrieben habe. Da hat mich nat\u00fcrlich die Frage besch\u00e4ftigt: Was kann ich ihr auf den Weg mitgeben? Und steht es mir \u00fcberhaupt zu, dass ich ihr etwas mitgeben will? Ich wollte nichts besch\u00f6nigen, denn so wie ich das Leben erlebe, ist es nicht immer so, dass man sagen kann: alles, was passiert, hat ganz viel mit mir zu tun. Manche Dinge zieht man zwar an, aber man kann nicht immer alles planen. Wenn etwas passiert, passiert es einfach. Ich hatte wirklich das Gef\u00fchl, dass es mir nicht zusteht, ihr zu sagen: Wenn du deine Sachen im Griff hast, wird dir nichts Schlimmes passieren. Ich wollte ihr sagen: so wie ich das erlebe, ist das Leben, einfach das Leben. Du bist du und ich bin ich und wir machen hier unsere Verbindungen. Ich w\u00fcnsche dir alles Gute, aber ich kann dir auch nicht garantieren, dass das Leben immer gut ist zu einem. In diesem Lied, geht es auch darum zu sagen, dass es um den Moment geht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf dem neuen Album sind diverse G\u00e4ste dabei, wie haben Sie deren Input erlebt. Martina Rittmannsberger spielt Violine, Walther Soyka am Akkordeon und auch Ernst Molden spielt mit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Das habe ich sehr bereichernd erlebt. Meine Idee w\u00e4re ohnehin gewesen, die Lieder mit Leuten wie den Beteiligten umzusetzen. Es kam dann so, dass ich in erster Linie selbst spiele und in zweiter Linie unterst\u00fctzt mich jemand, das ist auf Ernst Molden zur\u00fcckzuf\u00fchren. Denn als er die Lieder zum ersten Mal geh\u00f6rt hat, hat er gesagt: das spielst du genau so. Da brauchst du dann keine Band und du bist die S\u00e4ngerin, sondern du spielst die Lieder und wir unterst\u00fctzen dich. Zum Beispiel das Schlaflied, das letzte Lied auf der CD, wollte ich so machen, dass sie es spielen und nicht ich. Walther hat dann gemeint: aber mitspielen sollst du schon. Und letztlich haben wir es zu dritt eingespielt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haben Sie den beteiligten MusikerInnen Vorgaben gemacht oder habt ihr gemeinsam entwickelt, was sie spielen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Das haben wir gemeinsam entwickelt, die Lieder waren aber schon so griffig und fertig, dass sich manches auch aufgedr\u00e4ngt hat. Aber was sie letztlich spielen, da habe ich mich nicht eingemischt. Das sind so tolle MusikerInnen, das war nicht notwendig. Die Strukturen des Liedes waren schon fix und es waren die Harmonien schon gegeben. Bei allen zw\u00f6lf Liedern.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/youtu.be\/moBOV5ZI9Fw\">Dieses Video auf YouTube ansehen<\/a>.<br>Hinweis: Mit dem Abspielen des Videos laden sich s\u00e4mtliche Cookies von YouTube.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>D.h.: Sie haben vieles live eingespielt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Ja, Gitarre und Stimme habe ich immer gleichzeitig eingespielt. Ich habe von vielen Leuten geh\u00f6rt, dass es den Charme dieses Albums ausmacht, dass man das Gef\u00fchl hat, man sitzt dabei w\u00e4hrend es gesungen wird. Man darf dabei seien, bei diesem intimen Prozess. Es sind ja intime Lieder, finde ich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><em>\u201cICH HABE DIE R\u00dcCKMELDUNG GEKOMMEN, DASS DIE TEXTE SEHR WOHL PR\u00c4GEND SIND\u201d<\/em><\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Was macht ein Lied von Ihnen aus? Wie wichtig sind etwa die Texte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Ich wei\u00df gar nicht, ob ich f\u00fcr diese Frage die richtige Ansprechpartnerin bin. Ich habe die R\u00fcckmeldung gekommen, dass die Texte sehr wohl pr\u00e4gend sind. Aber vielleicht muss ich das anders sagen, das ist f\u00fcr mich eine schwierige Frage. Bei diesem Album war es so, dass meistens die Texte zuerst da waren. An sich arbeite ich einmal so und einmal so: wenn ich eine Melodie h\u00f6re, kann es sein, dass ich das Handy nehme und die Melodie einsinge. Und irgendwann komme ich vielleicht wieder darauf zur\u00fcck. Bei Texten ist es so, dass einzelne Textpassagen entstehen, die sich vielleicht reimen oder die ich witzig finde. Die sammle ich in einem Notizbuch. In diesem Fall war es so, dass ich mich wirklich hingesetzt habe und auch geschrieben habe. Manches habe ich am Computer gefunden oder in meinem Notizbuch und die Musik dazu ist relativ schnell da gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie singen auf \u201eHob i di\u201c im Dialekt, haben Sie auch schon Hochdeutsch, Englisch oder andere Sprachen verwendet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;Ich habe ganz lange das Problem gehabt, dass ich mich nicht entscheiden konnte. Ich habe beim Jazz-Gesang nat\u00fcrlich ganz viel Englisch gesungen und als ich Jugendliche war, war es eher hip \u2013 auf&nbsp;<em>\u00d63<\/em>&nbsp;\u2013 in englischer Sprache zu singen. Aber der Dialekt hat mich immer schon besch\u00e4ftigt. Wilfried ist mein Gro\u00dfcousin, der Cousin meiner Mutter. Ich bin nat\u00fcrlich mit seiner Musik aufgewachsen und mit Hubert von Goisern. Ich komme ja aus Goisern und: Dialektgesang hat mich immer angezogen. Das hat mich mein Leben lang begleitet. Mir hat mal jemand eine Frage gestellt, mit der ich mir schwer getan habe: Wieso besteht jetzt so ein Hype um den Dialektgesang? Ich habe das in meinem Leben nicht so erlebt, mich hat das immer besch\u00e4ftigt und begleitet, auch bei den&nbsp;<em>Hardbradlern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und bei Ihren eigenen Liedern?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Kefer:<\/strong>&nbsp;F\u00fcr meine eigenen Sachen gilt, dass ich die Lieder so entstehen habe lassen, wie sie einfach heraus kommen. Auf dem ersten Album gab es ein Dialektlied und die meisten Lieder waren Hochdeutsch und zwei in englischer Sprache. Beim zweiten und dritten Album war es wieder gemischt. Manche Leute haben gesagt, ich sollte beim Hochdeutsch bleiben, manchen hat gefallen, wenn ich Englisch singe. Die Entscheidung muss eh von innen kommen und jetzt wollte ich das einfach so machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>J\u00fcrgen Plank<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links:<\/strong><br><a href=\"http:\/\/www.sibyllekefer.at\/\">Sibylle Kefer<br><\/a><a href=\"http:\/\/www.badermolden.com\/\">Bader Molden Recordings<\/a>Kategorien&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/global\/\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/interviews-portraets\/\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/pop-rock-elektronik\/\"><\/a>Schlagw\u00f6rter&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/tag\/bader-molden-recordings\/\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/tag\/dialektmusik\/\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/tag\/oberoesterreich\/\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.musicaustria.at\/tag\/sibylle-kefer\/\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Sibylle Kefer: Hob i di<\/h1>\n\n\n\n<p>von&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/kulturwoche\/team\/6-robert-fischer\">Robert Fischer<\/a>&nbsp;mit den Schlagworten:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/schlagworte\/rezension\">Rezension<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/schlagworte\/musik-aus-oesterreich\">Musik aus \u00d6sterreich<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/schlagworte\/singer-songwriter\">Singer-Songwriter<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/schlagworte\/sibylle-kefer\">Sibylle Kefer<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/images\/2017\/sibylle-kefer.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am 9.3. 2017 pr\u00e4sentierte Sibylle Kefer ihr neues, von Ernst Molden produziertes, Album &#8222;Hob i di&#8220; im Cafe Heumarkt. Sibylle Kefer stammt aus Bad Goisern (ein Verwandter ist Austropop-Legende Wilfried) und singt auf der neuen CD zum ersten Mal im ober\u00f6sterreichischen Dialekt Ihrer Heimat.&nbsp;<br><br>Kefer ist ausgebildete Musiktherapeutin, und hat daneben aber schon seit ihrer Jugend immer in verschiedenen Musikgruppen gesungen und musiziert. Sie spielt ausgezeichnet Querfl\u00f6te und Gitarre, war Mitglied der Ausseer Hardbradler, ist in der aktuellen Band von Ernst Molden und unterrichtet als Dozentin f\u00fcr Jazzgesang am Gustav-Mahler-Konservatorium. Stilistisch im Singer-Songwriterbereich angesiedelt, aber gelegentlich mit etwas Jazz und Folk angereichert, sind die Lieder auf &#8222;Hob i di&#8220; zumeist ruhig und unaufgeregt. Subtile Akzente setzen&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/podcasts\/alles-schrammel\/3509-alles-schrammel-podcast-5-interview-mit-walther-soyka\" target=\"_blank\">Walther Soyka<\/a>&nbsp;(Akkordeon), Martina Rittmannsberger (Geige),&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/podcasts\/alles-schrammel\/3517-alles-schrammel-podcast-8-interview-mit-stirner-a-seidl\" target=\"_blank\">Karl Stirner<\/a>&nbsp;(Zither), Andrej Prozorov (Saxophon), Heinz Kittner (Schlagzeug) und&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/podcasts\/kulturviertelstunde\/1783-dunst-der-freiheit-interview-mit-ernst-molden\" target=\"_blank\">Ernst Molden<\/a>&nbsp;selbst an Gitarre und Bass.&nbsp;<br><br>&#8222;Hob i di&#8220; ist ein intensives Album, auf das man sich einlassen sollte, in das man richtiggehend eintauchen kann. Wer aufs Nebenbei-H\u00f6ren verzichtet und Zeit in das Album investiert wird mit einigen ganz besonders sch\u00f6nen Song-Perlen von&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.sibyllekefer.at\/\" target=\"_blank\">Sibylle Kefer<\/a>&nbsp;sowie einem starken Statement in Sachen Dialektmusik belohnt. \/\/<br><br><em>Text: Robert Fischer&nbsp;<\/em><br><em>Foto: Magdalena Blasczcuk<\/em><br><br><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.kulturwoche.at\/images\/2017\/sibylle-kefer_hob-i-di.jpg\" alt=\"\">Sibylle Kefer: Hob i di&nbsp;<br>Musik: @@@@&nbsp;<br>Klang: @@@@&nbsp;<br>Label \/ Vertrieb:&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/medienmanufaktur.com\/\" target=\"_blank\">Bader Molden Recordings<\/a>&nbsp;\/ Rough Trade (2017)&nbsp;<br><br><br><br>Ernst Molden:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sibylle Kefer<\/h3>\n\n\n\n<p>Sibylle Kefer steht seit jeher mit einem Bein im Folk, mit dem anderen im Jazz. Die S\u00e4ngerin, Liederschreiberin, Multiinstrumentalistin und Seele jeder Band, in der sie jemals mitgewirkt hat, hat f\u00fcr ihr erstes Album \u201eHob i di\u201c zw\u00f6lf Lieder geschrieben, erstmals in ihrer ureigenen Sprache. Das ist der Dialekt von Bad Goisern, ober\u00f6sterreichisches Salzkammergut, alpine Sch\u00f6nheit und d\u00fcstere B\u00fcrde gleicherma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bad Goisern ist Herkunftsort so unterschiedlicher Figuren wie Hubert von Goisern, J\u00f6rg Haider und Wilfried, letzterer \u00fcbrigens der Onkel der hier so wunderbar singenden Dame. Das Salzkammergut ist innerstes \u00d6sterreich, gleichzeitig dringend gebrauchte Identit\u00e4t und schamlosest mi\u00dfbrauchte Idylle. Das wu\u00dfte man alles, dass aber die Sprache dieser Gegend, ihr Sound, so zauberhaft, klug und anmutig sein kann, wissen wir erst jetzt, dank Sibylle Kefer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zw\u00f6lf Songs sind gestochen scharfe und zugleich tiefber\u00fchrte und tiefber\u00fchrende Miniaturen aus dem Leben einer 40-j\u00e4hrigen K\u00fcnstlerin, Liebenden, Mutter. Songs, die das Innerste ausleuchten, sich f\u00fcr dessen Darstellung dann aber die ganze Welt zum Platz nehmen. Da geht es um scheinbar Schlichtes, das am Ende \u00fcberlebensgro\u00df wird. Ein schwerm\u00fctiger Herbsttag, eine kleine Verletzung, die nicht und nicht zu bluten aufh\u00f6rt, das existenzielle Strampeln nach k\u00fcnstlerischer Bewegungsfreiheit, derweil man drei Kinder zu Erwachsenen machen soll. Dazu die kahlen B\u00e4ume eines gebirgigen, inner\u00f6sterreichischen Herbstes, die Traun bei Hochwasser, der ewige Wind. Und Sibylle Kefer, die uns alles sagt, wie es ist, und trotzdem klingt als w\u00fcrde sie Zauberspr\u00fcche sagen. Da f\u00fchlt sich die, oje, Heimat einmal gro\u00df an. Frei.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn diese Platte etwas von der Gr\u00f6\u00dfe und \u00fcberraschenden Kraft einer Joni Mitchell hat, mag das daran liegen. Mit Sicherheit liegt es an den gl\u00e4nzenden Liedern.<\/p>\n\n\n\n<p><br><br><br><\/p>\n\n\n\n<p>Kurier, 16.01.2011:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"310\" src=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/\/image-2-1024x310.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1654\" srcset=\"https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-2-1024x310.png 1024w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-2-300x91.png 300w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-2-768x232.png 768w, https:\/\/www.sibyllekefer.at\/blog\/wp-content\/uploads\/image-2.png 1031w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>03.02.2026 Falter Gerhard St\u00f6ger https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20260203\/heilige-scheisse-sibylle-kefers-album-ma-wue-zvue 30.01.2026 O\u00d6N von Reinhold Gruber https:\/\/www.nachrichten.at\/kultur\/musik\/kopfhoerer-166-sibylle-kefer-und-ihr-feines-gespuer-fuer-lieder;art543,4132931 28.1.2026 \u00d61 \/ Kulturjournal\u00a0(von David Baldinger) Sibylle Kefers Album \u201eMa W\u00fc V\u00fc\u201c https:\/\/oe1.orf.at\/player\/20260128\/820145\/1769617180000 26.1.2026 &#8211; \u00d61 Spielr\u00e4ume von Astrid Schwarz Mit Stacheln und Kanten. 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